| Zypern |
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| Written by Paul Uhl | |
| Samstag, 11 November 2006 | |
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Page 1 of 5 Nord-Zypern im Sep. 06Gerlinde und ich waren vor drei Jahren schon im südlichen – griechischen- Zypern und wollten nun auch den Rest der Insel sehen. Wie bekannt, ist die Insel zweigeteilt und die Grenze – Green Line genannt – läuft quer durch das Eiland und mitten durch die Hauptstadt als Mauer.
Dennoch ist diese Teilung nicht mehr so stark zu fühlen wie vor einigen Jahren und die Grenze ist wesentlich durchlässiger geworden. Damals musste man ja noch darauf achten, dass man bei einem Tagesausflug in den türkischen Norden keinen Stempel der „Türkischen Republik Zypern“ (TRNZ) in den Reisepass bekam, sonst erklärten die südlichen Griechen ihn bei der Wiedereinreise deswegen als ungültig und verweigerten die Rückreise (!) In diesem kleinen Land mit 3355 km² gibt es nur drei Städte: die geteilte Hauptstadt, Famagusta und Girne. Wir waren guten Mutes, dass es uns auch im Norden gefallen würde und tatsächlich kann man dort wirklich unbeschwert Urlauben. Die Bevölkerung ist freundlich und in allen Hotels und in Märkten usw. wird Englisch gesprochen. Auf dem Land allerdings nur in Hotels und Gaststätten. Mit Deutsch ist fast nirgendwo etwas anzufangen… Unser Ziel war ein einfaches, sauberes Hotel (Bungalows mit Kitchenette) in der Nähe der Stadt Girne (Kyrenia). Es heißt „Riviera“ im Ortsteil Karaoglanoglu von Girne, sehr ruhig gelegen! Die Bungalows sind einfach, aber sauber. Küche erstklassig! Aber: Karaoglano glu – da reißt man sich dir Zunge ab! Das führt mich zu einem weiteren, kleinen Problem für Touristen: Im Norden wurden nach 1974 fast alle Orte umbenannt, aber nicht so einfach wie in Südtirol, wo man „Bolzano“ noch als Bozen erkennen kann. Wir haben z.B. den Ort Morfou im Westen gesucht; an der Abzweigung war er jedoch mit „Güzelyurt“ ausgeschildert… Im Osten wollten wir nach Kömi, das auf türkisch Büyükonuk heißt… |
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| Last Updated ( Sonntag, 04 Februar 2007 ) |
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Dies soll ein Reisebericht sein, kein Geschichtsunterricht. Ich beschränke mich daher auf die Bemerkung, dass an dieser Teilung die Briten (wieder mal) nicht ganz unschuldig sind: Ganz Zypern war ja 1925 britische Kronkolonie, davon rühren auch noch der Linksverkehr und die blöden, dreipoligen Steckdosen her, die allerdings recht kindersicher sind…